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Eröffnung
Event
Führung
Für Kinder
Musik
Vortrag
  • mit Blockflötenconsort B-Five (Markus Bartholomé, Silja-Maaria Schütt, Katelijne Lanneau, Mina Voet, Thomas List) und Anna Trauffer
    Ort: Skulpturenmuseum
    Karten: 12 Euro (erm. 8 Euro); ab 18. September im Vor­verkauf in Heiliggeist und im Skulpturenmuseum

     

    Bei diesem Projekt steht die erstaunliche Vielseitigkeit der Consortmusik William Byrds im Zentrum. Die Schweizer Komponistin Anna Trauffer entwirft für das Blockflötenquintett B-Five einen Abend bestehend aus der Musik des englischen Renaissancemeisters und eigenen Kompositionen. Dabei spielen unter anderem Vögel und ihre Rufe eine Rolle. Die Luft, der Atem, der Hauch beleben die neu geschrieben Töne ebenso, wie die Alte Musik aus England und werden so zum Bindeglied zwischen den beiden Welten.

    mit Marlene Jochem
    Ort: Skulpturenmuseum
    Vortrag: 4 Euro (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut frei)

     

    Keramiken von Lotte Reimers kommunizieren derzeit in der Ausstellung »Geteilte Erde« im Skulpturenmuseum mit Bildern indigener australischer Künstler in einem stimmigen Dialog. Seit mehr als fünf Jahrzehnten arbeitet die 1932 in Hamburg geborene Künstlerin in einer ganz eigenen, fast archai­schen Gestaltungsweise: Sie baut ihre schweren Gefäße von Hand auf und versieht sie mit Glasuren, die sie aus Erden, Steinen und Aschen bereitet. Ihre Formen sind kraftvoll und von skulpturaler Präsenz. Der Vortrag wird das keramische Werk und das Wirken von Lotte Reimers für die Keramik vorstellen.

  • mit Dr. Franz Niehoff
    Ort: Skulpturenmuseum
    Eintritt: 4 Euro (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut frei)

     

    1968, vor fünfzig Jahren, übertrug der amerikanische Architekt Minoru Yamasaki dem deutschen Bildhauer Fritz Koenig die Gestaltung eines monumentalen Brunnens für die Plaza des World Trade Center – sein wohl größter Auftrag. Bis zum Nine Eleven drehte sich diese Monumentalbronze inmitten einer sprudelnden Wasserquelle im Viertelstundentakt um die eigene Achse. Seit der Terrorattacke und deren Folgen rückt Koenigs ›behelmter Bronzeschädel‹ in neuartige Bezugsrahmen als Mahnmal und Ruine ein.

    mit D. Band M.A.
    Ort: Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz
    Eintritt Burg: 5,50 Euro, erm. 4,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei; Führung im Eintritt inbegriffen – Treffpunkt Kassenraum Burg Trausnitz

    mit Paul M. Arnold
    Ort: Skulpturenmuseum
    Eintritt frei

     

    Nur wenige Eckdaten (Einbürgerung 1509, Tod um 1552 als Mesner von St. Martin) sind von dem Landshuter Bildschnitzer Jörg Rot bekannt, kein einziges seiner Werke ist dokumentiert oder signiert – bisherige Zuweisungsversuche blieben unbefriedigend. Der Referent, bestens vertraut mit dem Skulpturenbestand der Region, fand eine überraschend große und stilistisch sehr homogene Werkgruppe, die weder Hans Leinberger noch Stephan Rottaler zuzuweisen ist, die er aber mit überzeugenden Gründen dem dritten Landshuter Bildschnitzer dieser Zeit – eben Jörg Rot – zuweisen kann. Diesem fähigen und höchst produktiven Bildschnitzer seinen Platz in der Landshuter Kunstgeschichte wiederzugeben, ist Ziel des Vortrags.

  • mit Beate Hariades (Sopran, Traversflöte), Nicholas Hariades (Altus), Regina Frank (Cetra Nova), Susanne Kaiser (Barockharfe)
    Ort: Skulpturenmuseum
    Eintritt: 12 Euro (erm. 8 Euro)

     

    Werke von Francesco Frescobaldi und Georg Friedrich Händel

    Das Ensemble I Zefiretti (»Frühlingslüftchen«) widmet sich Werken aus der Renaissance und Barockzeit. Damals nutzten Dichter und Komponisten gerne diese Metapher, um in ihren Werken das Erwachen neuen Lebens und neuer Liebe zu verbildlichen. 

    In ihrer ungewöhnlichen Besetzung mit Zither, Traversflöte und Barockharfe entsprechen die vier Musiker ihrem Namen nicht nur durch stilgerechte Aufführungspraxis, sondern auch durch musikalische Frische und Leichtigkeit.

  • mit Thomas Stangier M.A.
    Ort: Skulpturenmuseum
    Führung: 4 Euro (Mitglieder des Freundeskreises Stadtmuseum Landshut frei)

     

    Führung durch die Ausstellung »Dialoge im Labyrinth«.

    Musik: Matthieu Bordenave und Geoff Goodman
    Ort: Skulpturenmuseum

     

    Programm zur Midissage der Ausstellung »Dialoge im Labyrinth«:

    Sechs Kurzinterventionen à 10 Minuten zu den einzelnen Ausstellungsbereichen:

     

    17.00 – 17.10 Uhr  |  Dr. Franz Niehoff zu »Afrika«

    17.30 – 17.40 Uhr  |  Thomas Stangier M.A. zu »Koenig trifft Erbprinz«

    18.00 – 18.10 Uhr  |  Max Tewes M.A. zu »Paare auf Sockel und Kugel«

    18.30 – 18.40 Uhr  |  Thomas Stangier M.A. zu »Dürre Sonnenblume – ein missverstandener Dialog«

    19.00 – 19.10 Uhr  |  Max Tewes M.A. zu »Masken«

    19.30 – 19.40 Uhr  |  Dr. Franz Niehoff zur Zukunft des Ganslbergs

  • Workshop: Michael Dietrich
    Führung: Stephanie Gilles M.A.
    Teilnahmegebühr inkl. Material: 15 Euro
    Ort: Kunst- und Wunderkammer Burg Trausnitz

    Bitte eine kleine Brotzeit mitbringen.
    Anmeldung erforderlich: PA/Spielkultur e.V., Tel. 089/383383 oder info@spielkultur.de

     

    Unglaubliche und seltsame Dinge sammelte Herzog Wilhelm: Ein Geweih, das aus einem Baumstamm wächst! Eine bärtige Prinzessin! Einen Kraftprotz, der den Himmel trägt oder einen Tintenfisch, der aussieht wie eine Riesenschnecke! Erwecke seine Wunderkammer zum Leben und denke dir deine eigene Geschichte dazu aus. Mit Hilfe der Technik werden deine Ideen zu einem Trickfilm und die Figuren beginnen, mit deiner Stimme zu  sprechen.   

    In Kooperation mit PA/SPIELkultur e.V.

     

    Für Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren
     

    Mitwirkende: Philipp Ortmeier, Andreas Schlögl, Ensemble Harmonia Unitatis
    Ort: Skulpturenmuseum
    Infos und Tickets unter www.harmonia-unitatis.de

     

    Ein jahrhundertealter Topos als genreübergreifendes Gesamtkunstwerk: Die berühmten sieben letzten Worte Jesu Christi am Kreuz haben den Passauer Komponisten Philipp Ortmeier zu einer einfühlsamen Neuvertonung für intime Kammerbesetzung inspiriert.

    Tänzer Andreas Schlögl verkörpert Jesus als Menschensohn in all seinen Facetten, mit seiner Angst und seiner Hoffnung, aber auch mit dem Bewusstsein als Gottessohn, den Tod zu überwinden. Sprachspielerisch-assoziative Gedichte von Schlögl begleiten den Weg des Sterbenden zwischen irdischer Verletzlichkeit und göttlicher Hingabe.

    Es spielt das Ensemble Harmonia Unitatis, Mario Eckmüller singt.